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„Kind, wie die Zeit vergeht! Bist Du aber groß geworden!“ Sicherlich ist das eine Aussage, welche fast jedem von uns schon einmal floskelhaft über die Lippen oder zumindest nahezu unbewusst durch den Kopf gegangen ist. Dabei steckt in dieser Aussage so viel drin! Nicht umsonst stellen die aktuellen Bildungspläne die Entwicklung und Veränderung der Kinder und die Fähigkeit zur Selbstdarstellung jedes einzelnen Kindes in den Vordergrund. „Ausgehend von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Anteilnahme und Betroffenheit sind Empfindungen und Erfahrungen Voraussetzung für Weltbegegnung, Welterkundung und Weltaneignung.“ (BP 2004, BaWü) Das folgende Kinderlied stellt diesen Entwicklungsgedanken inhaltlich in Form eines Känguruheranwachsenden dar. Das Bewegungslied „Emil, das Känguru“ behandelt somit exemplarisch das Aufwachsen und die Entwicklung eines Kängurus. Den Kindern wird dadurch in Form einer Selbstreflexion ermöglicht, die Entwicklung des eigenen Tuns und ihren Blick auf die Welt in den Fokus zu nehmen. Lernziele und Kompetenzerweiterungen Die Kinder haben sich mit dem Lied gesangs- und bewegungstechnisch auseinander gesetzt. finden durch den Text inspiriert eigene Bewegungsformen. fördern und entwickeln ihr Kritik-, Reflexions-und Selbsteinschätzungsvermögens bezüglich ihres eigenen Können und Tuns. Im Artikel enthalten Unterrichtsverlauf Liednoten Liedtext Hier können Sie das Lied anhören:
Mit dem Interkulturellen Musikspielplatz stellt „Das kreative Klassenzimmer“ in Kooperation mit dem „Bund Deutscher Blasmusikverbände“ eine ausgewählte Sammlung an Musikspielen vor, die bereits praxiserprobt sind und nahezu jede Person egal welchen Alters in die Welt der Musik spielend eintauchen lassen. Über die Bewegung zur Musik, dem Singen, dem Musizieren und dem Musikhören finden alle wesentlichen Themenfelder der Musik in vielfältiger Art und Weise ihren Platz. Speziell durch den entdeckenden, handlungsorientierten, differenzierten und spielerischen Aufbau werden Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten angesprochen. In diesem Kontext wird der Fokus neben der fachspezifischen Kompetenzförderung auch auf die Entwicklung von personalen und sozialen Kompetenzen gelegt. Dabei entfaltet Musik als eine erste „Muttersprache“ aller Nationen mit den vorliegenden Spielen starke integrative Wirkung auf alle Menschen. Darum wird auch hier dem „interkulturellen Lernen“ eine ganz besondere Bedeutung beigemessen. Dabei ermöglicht der Autor Gert Balzer durch individuelle und ausführliche methodisch-didaktische Handreichungen, sowie ansprechenden Kopiervorlagen, eine Anwendungsmöglichkeit der Übungen durch fachfremde und fachkundige „Musikspielplatz-LeiterInnen“. Somit können die einzelnen Musikspiele nicht nur in schulischen, sondern auch in außerschulischen Kontexten, wie z.B. im Kontext „Kooperation Schule-Verein“, in Musikvereinen, Kindergärten, Musikfreizeiten, aber ebenfalls in nichtmusikalischen Settings eingesetzt werden. Ob dabei alle Musikspiele oder nur eine Auswahl zum Einsatz kommen, kann je nach Einsatzort und Teilnehmern individuell entschieden werden. Die für die Durchführung des Musikspielplatzes notwendigen Audio- und Videomaterialien sind in der Kategorie „Gratis“ unter dem Produktnamen „Musikspielplatz“ kostenfrei zu erhalten.
Dass Rituale den Unterrichtsablauf erleichtern und Lehrkräften wie Schülern eine Struktur im Unterrichtsverlauf bieten können, ist sicherlich nicht neu. Doch im Alltag sucht man bewegungsorientierte Rituale außerhalb des Sportunterrichts noch oft vergeblich. Es soll im Folgenden aufgezeigt werden, wie eine kleine „Bewegungsabfolge“ aufgebaut werden kann. Aus den zahlreichen Möglichkeiten, Bewegungsrituale aufzubauen (zum Gedicht, Reim, usw.), wird hier exemplarisch ein Bewegungsritual zum Lied „Der Bärenreggae“ , da man so den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder zur Musik aufgreifen kann. Gerade zu so eingängigen Kinderliedern wie dem vorliegenden Bärenreggae lassen sich spielerisch (z.B. anhand des Textes) Bewegungsabläufe gestalten, die von den Kindern leicht nachzuvollziehen und vor allem begleitend zum Singen auszuüben sind. Lernziele und Kompetenzerweiterungen Die Kinder und Jugendlichen ... können die gezeigten Bewegungen der Lehrkraft ausführen und evtl. eigene Bewegungen zum Text erfinden. sind mit dem Lied und der „Choreografie“ vertraut und können Musik, Gesang und Bewegung zu einer Einheit verbinden. erleben ihren Körper als kreatives Ausdrucksmedium. erleben die Kombination von Singen und Tanzen als lustvolle, ganzheitliche Darstellungsmöglichkeit. Im Artikel enthalten: Unterrichtsverlauf Choreografie Reinhören ins Lied? Können Sie hier: